Kosten unbesetzter Stellen: So teuer ist Zögern wirklich – Praxis-Beispiel

Ein Maschinenbauer setzt in der Restrukturierung auf Interim- und Fractional-Expertise. 

Restrukturierungen greifen tief in bestehende Organisationen ein – und wenn dabei keine personelle Stabilität gesichert ist, entstehen schnell gefährliche Lücken im operativen Alltag. In dieser Phase geraten Unternehmen dann oft in ein Spannungsfeld aus hohem Entscheidungsdruck und dem Gefühl, die Kontrolle über wichtige Prozesse zu verlieren. Was ursprünglich als Effizienzmaßnahme geplant war, droht nicht selten ohne gezielte Unterstützung zum Bumerang zu werden.  

Interim- und Fractional-Expertise als pragmatische Lösung

Interim und Fractional-Expertise als pragmatische Lösung

Wie teuer ist Ihre unbesetzte Stelle wirklich? 
Mit unserem Vakanzkosten-Rechner VakaCheck® ermitteln Sie in wenigen Minuten, welche Kosten durch unbesetzte Rollen tatsächlich entstehen. 
👉 Jetzt kostenlos berechnen

Die unterschätzten Kosten unbesetzter Stellen. 

In restrukturierenden Organisationen, in denen die Stabilität ohnehin fragil ist, potenzieren sich die Auswirkungen jeder offenen Schlüsselrolle. Wer in dieser Phase zögert oder nicht gezielt gegensteuert, riskiert Stillstand in kritischen Projekten, Know-how-Verlust – und zahlt dafür mit Zeit, Reputation und Geld. Die relevanten Kostenarten sind zwar selten auf den ersten Blick sichtbar – aber sie summieren sich im Hintergrund schnell zu hohen Verlusten. 

„Nicht zu handeln, ist oft die teuerste Entscheidung…“ 

Restrukturierung Praxis-Beispiel - die Kosten unbesetzter Stellen

Direkte Kosten sind die messbaren Kosten, die durch das unbesetzte Stellenprofil entstehen. Dazu zählen die fortlaufenden direkten Kosten durch Rekrutierungsmaßnahmen aber auch die internen Kompensationsleistungen durch Mehrarbeit, Vertretungslösungen bei Krankheitsausfällen, etc. Bei den drei Vakanzen aus unserem Fallbeispiel ergeben sich hier Faktoren zwischen 0,7 und 1,1. Gerade die Mehrarbeit durch Überstunden fällt hier bei der Rolle des Werksleiters ins Gewicht. 

Opportunitätskosten sind die indirekten, schwerer messbare Kosten, die durch nicht genutzte Chancen oder strategische Verzögerungen entstehen. Hier gehören verpasste Aufträge oder Kundenbeziehungen, gestoppte oder verschobene Projekte mit hohem Umsatzpotenzial, Innovationsstau, Verlust von Marktanteilen durch langsame Reaktionsfähigkeit, Frustration und Fluktuation weiterer interner Key Player dazu. Bei unseren drei Positionen liegen die Faktoren zwischen 1,1 und 1,9. Die deutlichen Unterschiede sind auf unterschiedlich hohe Kosten bei den Verzögerungen der Projekte zurückzuführen. Hier ist eine vakante Position in der Werksleitung deutlich “anfälliger”. 

Die Vakanzkosten ergeben sich aus der Summe aus den Direkten Kosten und den Opportunitätskosten und können aufgrund der jeweiligen Faktoren unterschiedlich stark ins Gewicht fallen. So kann man erkennen, dass bei der Rolle des Project Managers die Kosten für einen Interim Manager gerade durch die Vakanzkosten abgeckt sind. Anders sieht es bei den beiden anderen Rollen aus. 

 

Kosten vs Kostenersparnis: Fallbeispiel Maschinenbau

Kosten vs Kostenersparnis: Fallbeispiel Maschinenbau

Pro Monat entstehen somit für alle drei Positionen Vakanzkosten in Höhe von ca. 108.000 EUR. Für den Einsatz der zwei Interim Manager und des Fractional Experts fallen dagegen ca. 92.000 EUR pro Monat an. Somit können wir monatlich das Schadenspotenzial definitiv abwenden. Beziehen wir noch das Personalkostenbudget von ca. 43.000 EUR monatlich mit ein, ergeben sich für das Unternehmen weitere Chancen, um aktiv dem Schadenspotenzial gegenüber dem Nichthandeln entgegenzuwirken. In restrukturierenden Organisationen, in denen die Stabilität ohnehin fragil ist, potenzieren sich die Auswirkungen jeder offenen Schlüsselrolle. Wer in dieser Phase zögert oder nicht gezielt gegensteuert, riskiert Stillstand in kritischen Projekten, Know–how–Verlust – und zahlt dafür mit Zeit, Reputation und Geld. Die relevanten Kosten unbesetzter Stellen sind zwar selten auf den ersten Blick sichtbar – aber sie summieren sich im Hintergrund schnell zu hohen Verlusten. 

Viel entscheidender ist jedoch: Projekte können weiterlaufen, Kunden bleiben an Bord, das Team wird stabilisiert – und Unternehmen gewinnen Zeit, intern tragfähige Nachfolgelösungen zu entwickeln. 

Restrukturierung unter Druck? 
Karriereweg vermittelt erfahrene Interim-Führungskräfte und Experten, die operative Stabilität sichern, bevor Stillstand teuer wird. 
👉 Jetzt mehr erfahren!

Vielen Dank für Ihr Interesse

Schicken Sie uns gerne eine Nachricht. Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.

Oder kontaktieren Sie uns direkt.

Vielen Dank für Ihr Interesse

Schicken Sie uns gerne eine Nachricht. Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.

Oder kontaktieren Sie uns direkt.