Vakanzberatung: Warum unbesetzte Schlüsselpositionen Unternehmen schleichend lähmen – und was Entscheider dagegen tun können

Vakanzberatung

Vakanzberatung ist ein strategischer Ansatz zur aktiven Steuerung unbesetzter Schlüsselpositionen. Sie hilft Unternehmen, die realen Kosten, Risiken und Wirkungsverluste einer Vakanz sichtbar zu machen und sichert Handlungsfähigkeit durch geeignete Übergangs- oder Alternativlösungen wie Interim oder Fractional. Im Fokus steht nicht die schnelle Besetzung, sondern die unternehmerische Wirkung: Führung, Entscheidungen und Umsetzung dürfen auch während einer Vakanz nicht ins Stocken geraten. 

Für eilige Leser:innen (TL;DR) – Q&A-Kurzfassung
Und hier geht es zur Langversion.

Was ist Vakanzberatung? 
Vakanzberatung unterstützt Unternehmen dabei, offene Schlüsselpositionen nicht nur zu besetzen, sondern ihre Auswirkungen aktiv zu steuern. 

Warum ist Vakanzberatung relevant für Entscheider? 
Weil jede Vakanz täglich Kosten verursacht, Entscheidungen verzögert und Führung schwächt – oft unsichtbar, aber hochwirksam. 

Wann reicht Recruiting nicht mehr aus? 
Wenn Warten teurer wird als Handeln und die Organisation beginnt, sich selbst zu blockieren. 

Was ist das Ziel von Vakanzberatung? 
Handlungsfähigkeit sichern, Risiken minimieren und Wirkung erhalten – auch ohne Festbesetzung. 

Wie starte ich sinnvoll? 
Mit Transparenz, zum Beispiel über eine fundierte Vakanzkosten-Betrachtung wie den VakaCheck


Eine Vakanz ist nicht nur ein leerer Stuhl – diese verändert auch Organisationen 

Viele Unternehmen behandeln Vakanzen wie einen temporären Zustand. Eine Stelle ist offen, der Markt angespannt, der Prozess dauert. Man arrangiert sich, verteilt Aufgaben, hält durch. Was dabei häufig übersehen wird: Eine Vakanz ist kein Stillstand. Sie wirkt – jeden Tag. Solange eine Schlüsselposition unbesetzt bleibt, verschieben sich Verantwortlichkeiten, Entscheidungen werden vertagt und Prioritäten verwässern. Führungskräfte kompensieren zusätzlich ihr Tagesgeschäft, Teams arbeiten am Limit, Projekte verlieren an Tempo. Nach außen läuft der Betrieb “normal” weiter. Nach innen beginnt es jedoch zu knirschen. Vakanzberatung setzt genau hier an. Sie betrachtet die Vakanz nicht als Recruiting-Problem der Fachabteilung, sondern als unternehmerischen Eingriff in die Leistungsfähigkeit der gesamten Organisation

Die teuerste Annahme im Umgang mit Vakanzen 

Eine der hartnäckigsten Annahmen lautet: „Wir sparen ja erst einmal Kosten.“ 
Faktisch wird zwar das Gehalt in der Vakanzphase nicht gezahlt, gleichzeitig entstehen an anderer Stelle “Schäden” und “Verluste”, die selten transparent erfasst werden. Umsätze werden später oder gar nicht realisiert, Projekte verzögern sich, Qualität leidet und strategische Entscheidungen bleiben liegen. Teams und Leistungsträger kompensieren dies – zunächst engagiert, später deutlich am Anschlag. Fluktuation steigt oft zeitverzögert, aber konsequent. Gerade in Wachstums- oder Transformationsphasen potenzieren sich diese Effekte. Vakanzberatung macht diese verdeckten Kosten besser sichtbar. Sie übersetzt Abwesenheit in konkrete wirtschaftliche, operative und kulturelle Auswirkungen. Erst dann wird klar, dass Nicht-Entscheiden ebenfalls eine Entscheidung ist – meist die teuerste

In der Praxis werden Vakanzkosten selten sauber berechnet. Häufig bleibt es bei einem diffusen Gefühl, dass „es gerade schwierig ist“. Doch sobald man beginnt, eine Vakanz konkret zu beziffern, verändert sich die Diskussion. Das folgende vereinfachte Rechenbeispiel zeigt, wie schnell selbst bei einer vermeintlich „unauffälligen“ Position relevante Kosten entstehen – allein durch die Phase, in der die Position unbesetzt bleibt. 

Beispielhafte Berechnung der Vakanzkosten einer unbesetzten Position über eine Time-to-fill-Periode von 180 Tagen.

Dieses Beispiel bildet hier die gesamten Vakanzkosten ab – also die direkten und die indirekten Kosten, die während der Time-to-fill-Periode entstehen. Berücksichtigt sind auch die Opportunitätskosten für Verzögerungen in Projekten, Mehrbelastung anderer Mitarbeiter oder qualitative Effekte durch sinkende Motivation und Fehleranfälligkeit. In Schlüsselpositionen oder Führungsrollen liegen die tatsächlichen Vakanzkosten daher häufig deutlich höher. Genau deshalb ist es gefährlich, Vakanzen ausschließlich als Recruiting-Thema zu betrachten. Wer diese Rechnung auf die gesamte Organisation überträgt, erkennt schnell, dass weitere Wochen des Abwartens schnell teuer werden können. Genau hier setzt der VakaCheck – der Vakanzkosten-Rechner an: Er macht sichtbar, was offene Positionen im konkreten Unternehmenskontext wirklich kosten. 

Warum Recruiting bei kritischen Vakanzen an seine Grenzen stößt 

Recruiting beantwortet eine wichtige Frage: Wer passt auf diese Position? 
Vakanzberatung stellt eine andere: Wie sichern wir Wirkung dieser Rolle ab, solange die gesuchte Person noch nicht da ist? 

Bei Schlüsselrollen – etwa in Geschäftsführung, HR, Finance, Procurement, IT oder Operations – reicht es nicht aus, monatelang auf den perfekten Fit zu warten. Der Markt ist eng, Prozesse dauern, Erwartungen steigen. Die Organisation jedoch braucht Führung, Klarheit und Umsetzung – jetzt. Vakanzberatung erweitert den Entscheidungsraum. Sie prüft, ob temporäre Lösungen sinnvoll sind, ob Aufgaben neu priorisiert werden müssen oder ob Modelle wie Interim oder Fractional Leadership genau die Wirkung liefern, die aktuell gebraucht wird. Es geht nicht darum, Recruiting zu ersetzen, sondern Handlungsfähigkeit sicherzustellen

Vakanzberatung schafft Optionen statt Stillstand 

Ein zentraler Mehrwert der Vakanzberatung liegt in der Entwicklung realistischer Handlungsoptionen. Nicht jede Vakanz erfordert dieselbe Lösung. Manchmal ist eine Interim-Besetzung sinnvoll, um Verantwortung klar zu verankern. In anderen Fällen reicht eine gezielte Fractional Unterstützung, um kritische Themen voranzubringen, ohne sofort eine Vollzeitstelle zu schaffen. Vakanzberatung denkt nicht in Standardmodellen, sondern entlang der tatsächlichen Anforderungen des Unternehmens. Entscheidend ist nicht, welches Etikett eine Lösung trägt, sondern ob sie Wirkung entfaltet – wirtschaftlich, organisatorisch und kulturell. 

Warum Vakanzberatung Chefsache ist 

Obwohl Vakanzen häufig organisatorisch bei HR liegen, treffen ihre Folgen die Unternehmensführung direkt. Sie beeinflussen Ergebnis, Geschwindigkeit, Kultur und nicht zuletzt die Wahrnehmung durch Kunden und Investoren. Vakanzberatung funktioniert deshalb nur, wenn sie als Führungsinstrument verstanden wird. Nicht als Zeichen von Unsicherheit, sondern als Ausdruck von Verantwortung. Unternehmen, die Vakanzen aktiv steuern, zeigen, dass sie nicht auf bessere Zeiten hoffen, sondern gestalten. 

Vakanzberatung ist Chefsache
erstellt mit KI

Ein realistisches Szenario aus der Praxis 

Stellen Sie sich vor, eine Schlüsselposition ist seit vier Monaten unbesetzt. Entscheidungen werden vertagt, zwei Projekte laufen langsamer, ein Bereichsleiter kompensiert zusätzlich die fehlenden Resoourcen. Offiziell „funktioniert es noch“. Inoffiziell wächst die Unzufriedenheit im Team, Fehler häufen sich, der Druck steigt. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr: Wann finden wir jemanden?  Sondern: Wie lange können wir uns diesen Zustand noch leisten? 

Genau an diesem Punkt entfaltet Vakanzberatung ihre Wirkung. 

Vakanzkosten sichtbar machen – der Wendepunkt in der Diskussion 

Solange Vakanzkosten nur gefühlt werden, bleiben sie verhandelbar. Sobald sie berechnet werden, verändert sich die Perspektive. Plötzlich steht nicht mehr die Frage im Raum, ob eine temporäre Lösung „zu teuer“ ist, sondern ob weiteres Zuwarten verantwortbar ist. 

Der VakaCheck – Vakanzkosten Rechner bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in diese Transparenz. Er zeigt, welche Kosten eine unbesetzte Stelle real verursacht und wie schnell sich Handlungsalternativen rechnen können. Kostenlos, einfach und ohne Verpflichtung – aber mit einem klaren Effekt auf die Entscheidungsfindung. 

Fazit: Vakanzberatung bedeutet Führung übernehmen 

Unbesetzte Stellen sind kein Naturereignis. Sie sind steuerbar – wenn man sie ernst nimmt. Vakanzberatung hilft Unternehmen, den Fokus von Hoffnung auf Wirkung zu verlagern. Sie sorgt dafür, dass Verantwortung klar bleibt, Entscheidungen getroffen werden und Organisationen auch in Übergangsphasen leistungsfähig bleiben. 

Nicht jede Vakanz braucht sofort eine Festbesetzung. 
Aber jede Vakanz braucht eine bewusste, aktive Entscheidung

Häufige Fragen zur Vakanzberatung 

Was unterscheidet Vakanzberatung von Personalberatung? 
Personalberatung fokussiert die Besetzung. Vakanzberatung fokussiert die Wirkung während der Vakanz. 

Wann ist Vakanzberatung sinnvoll? 
Bei Schlüsselpositionen, langen Suchprozessen, Transformationen oder wenn interne Ressourcen dauerhaft kompensieren. 

Ist Vakanzberatung nur für große Unternehmen relevant? 
Nein. Gerade im Mittelstand wirken Vakanzen oft schneller und stärker. 

Wie kann ich Vakanzkosten realistisch einschätzen? 
Zum Beispiel mit dem VakaCheck, einem kostenlosen Vakanzkosten-Rechner. 

👉 Jetzt Verantwortung übernehmen statt weiter zu warten
Wenn Sie aktuell eine kritische Vakanz haben oder spüren, dass eine unbesetzte Position Ihr Unternehmen bremst, ist das kein Recruiting-Problem – sondern ein Führungsauftrag. 
Sprechen Sie mit uns über Vakanzberatung. 

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