Ein Industrieunternehmen mit rund 4.200 Mitarbeitenden in Deutschland befand sich in einer wichtigen Changephase. Im Fokus standen Automatisierungs- und KI-geprägte Modelle und Initiativen, deren technische Umsetzung eine spezialisierte Besetzung erforderte.
Mandant / Kunde
- Branche: mittelständisches Industrieunternehmen
- Unternehmensgröße: ca. 4.200 Mitarbeitende
- Besonderheiten: Changephase zur Serviceverbesserung
Herausforderung
Zu Projektstart waren Prozesse und Bedarfe im Unternehmen für die Neuausrichtung hin zu Predictive Maintenance bereits aufgenommen. Für die nächste Umsetzungsphase fehlte jedoch die fachliche Kompetenz, um aus diesen Anforderungen tragfähige technische Konzepte, Prototypen und produktionsnahe Anwendungen zu entwickeln.
Im Fokus stand die vakante Position AI Engineer. Die Vakanz führte zu deutlichen Verzögerungen bei Automatisierungsprojekten und zu einer späteren Entwicklung neuer KI-geprägter Tools.
Interne Recruiting-Ansätze reichten bisher nicht aus, da im Unternehmen keine passenden Kandidat:innen verfügbar waren. Auch die eigene Ausschreibung der Position brachte zwar mehr als 80 Bewerbungen, lieferte aber nicht die qualitative Passung für die tatsächlichen Anforderungen der Rolle.
Zielsetzung
Ziel der Zusammenarbeit war die qualitative und zugleich schnelle Besetzung der Position AI Engineer. Die Rolle war zeitkritisch, weil laufende Automatisierungs- und KI-Projekte fortgeführt und Wartezeiten in der Umsetzung reduziert werden sollten.
Als herausfordernde Zielgröße wurde eine Besetzung innerhalb von acht Wochen definiert.
Lösung
Karriereweg übernahm die Suche im Rahmen einer Permanent-Personalberatung auf Erfolgsbasis auf Basis eines bestehenden Rahmenvertrags mit dem Mandanten.
Der erste zentrale Schritt war die Vakanzberatung mit nachfolgender Anforderungsanalyse. Dabei wurde das Stellen- und Anforderungsprofil anhand der konkreten Aufgaben geschärft: Welche technischen Fähigkeiten waren notwendig, welche Umsetzungserfahrung wurde gebraucht und welches Profil benötigte der Mandant zu diesem Zeitpunkt wirklich?
Nach der Profilschärfung wurde die Position über passende Kanäle ausgeschrieben. Karriereweg strukturierte die Suche, qualifizierte geeignete Kandidat:innen und stellte diese im definierten Rahmen vor. Gesucht wurde eine Person; der Start der Suche erfolgte nach der bereits durchgeführten eigenen Ausschreibung des Mandanten.
Ergebnisse & Wirkung
Innerhalb von drei Wochen stellte Karriereweg drei passende Kandidat:innen vor. Mit zwei Kandidatinnen wurden die Gespräche fortgeführt. Nach gut sieben Wochen konnte ein Vertragsangebot ausgesprochen werden.
Die belastbaren Kennzahlen:
- Time to Hire: 7 Wochen
- Time to Fill: 12 Wochen inklusive 4 Wochen Kündigungsfrist
- Kandidat:innenvorstellung: 3 Profile innerhalb von 3 Wochen
Für die Organisation bedeutete die Besetzung eine zeitnahe Fortführung der Projekte. Wartezeiten wurden reduziert und Opportunitätskosten konnten gering gehalten werden. Gleichzeitig konnte die Entwicklung neuer KI-geprägter Tools wieder schneller vorangetrieben werden.
Zusätzliche Effekte
Neben der erfolgreichen Besetzung entstanden positive qualitative Effekte in der Organisation. Die neuen Impulse durch die neue Mitarbeiterin wurden schnell angenommen und umgesetzt. Dadurch wuchs die Akzeptanz für die Rolle sowie für die damit verbundenen Automatisierungs- und KI-Themen deutlich an.
Der Karriereweg-Gamechanger
Der entscheidende Mehrwert von Karriereweg lag darin einen Schritt zurück zu gehen und eine präzise Anforderungsanalyse mit dem Mandanten zu erstellen. Nicht die zusätzliche Menge an Bewerbungen stand im Vordergrund, sondern die Klärung, welches Profil der Mandant zum aktuellen Zeitpunkt tatsächlich benötigte.
Gegenüber Alternativen war die Kombination aus Vakanzberatung, Aufgaben- und Anforderungsanalyse sowie der bestehenden Erfahrung in der Zusammenarbeit mit dem Mandanten der entscheidende Faktor. Dadurch konnte die Suche zielgerichtet ausgerichtet und die qualitative Passung deutlich verbessert werden.
